Im Zuge der Untersuchung des ELER-Fördermanagements eines
Flächenlands wurden erhebliche Unterschiede bei dem
Bearbeitungsaufwand je Antrag zwischen den Bewilligungsstellen der
Landwirtschaftskammer festgestellt. AFC führte daher ein Benchmarking
sowie eine umfassende Prozessoptimierung der einschlägigen
Fördermaßnahmen sowohl des ELER als auch des Europäischen Garantiefonds
für Landwirtschaft (EGFL) durch (AFC-Projekt 3522).
Übung der Behörden im Bereich Lebensmittelüberwachung in Bund und Ländern
Die Lebensmittelüberwachung ist fester Bestandteil staatlicher Hoheitsaufgaben; in der Bundesrepulik ist die effiziente Abstimmung zwischen Bund und Ländern besonders wichtig für den reibungslosen Verwaltungsablauf. Im Auftrag einer Bundesbehörde probte AFC daher die Zusammenarbeit zwischen
Bundes- und Landesbehörden im Krisenfall. Die evaluierten Ergebnisse waren Grundlagen einer umfassender Optimierungsschritte (AFC-Projekt 3535).
Entwicklung von Verbandsdienstleistungen: Krisenmanagement für die Ernährungsindustrie
Für einen Spitzenverband wurden Maßnahmen des Krisenmanagements
speziell für die Bedürfnisse des mittelständischer Betriebe entwickelt.
Die AFC führt ferner laufend die notwendigen Schulungsmaßnahmen zusammen
mit dem Verband durch (AFC-Projekte 2559, 3008).
Durchführung einer Krisenübung in einem Flächenland
Im Auftrag eines Flächenlands wurde die Zusammenarbeit zwischen
der obersten Landesbehörde und den Landkreisen im Krisenfall erprobt und
mit dem Ziel der
Optimierung evaluiert (AFC-Projekt 3535).
Strategieentwicklung für das Gemeinschaftsmarketing
Für die Neuausrichtung des Gemeinschaftsmarketings von Wein hat die
AFC einen mehrmonatigen Visionsentwicklungsprozess mit allen
beteiligten Akteuren der deutschen Weinwirtschaft moderiert und
inhaltlich unterstützt. Im Rahmen des Projekts wurde die Deutsche Wein
Vision insbesondere mit Blick auf den Export von der Branche gemeinsam
mit Weinfonds und Branchenverbänden entwickelt (AFC-Projekt 2373).

Ansiedlung von Unternehmen der Ernährungsindustrie
Für ein Flächenland wurden die Ansiedlungsbemühungen von
Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft beratend und operativ
unterstützt. Im Rahmen des Projekts wurden Potenziale ermittelt,
Zielfirmen identifiziert und kontaktiert. Entscheider mit Vertretern des
Landes zusammengebracht und Top-Management-Events für Vertreter
führender Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft an exklusiven Orten
organisiert. Die zunehmende Wertschätzung des Standorts bei
Führungskräften der Ernährungsindustrie konnte in einer begleitenden
Studie gemessen werden (AFC-Projekt 3010).

Entwicklung eines Agroparks am Niederrhein
Das Konzept für einen Agropark leitete sich unmittelbar aus einem
AFC-Gutachten zur Entwicklung einer Agrobusiness-Region am Niederrhein
ab. Mit einer Realisierung eines Agroparks sollten
optimierte Standortbedingungen für Gartenbaubetriebe im Unterglasanbau
geschaffen werden. Dies geschieht durch die Stärkung der Kompetenzen
integrierter Wertschöpfungsketten in einem regionalen Cluster
(AFC-Projekt 3290).
Masterplan für die Agro-Business-Region Rhein-Maas
Aufgabe der AFC war es, auf Grundlage einer Standortanalyse und
einer Stärken-Schwächen-Analyse Zukunftsstrategien bzw. Projektskizzen
für den Bereich Gartenbau und angrenzende Agribusiness-Bereiche in der
Region Rhein-Maas darzulegen (AFC-Projekt 2697).
Förderung des Markteinführungsprogramms für biogene Treib- und Schmierstoffe
Treib- und Schmierstoffe, die auf nachwachsenden Rohstoffen
basieren, bieten gegenüber mineralölbasierten Produkten entscheidende
Vorteile (z. B. biologische Abbaubarkeit, weitgehende Co2-Neutralität).
Die Marktdurchdringung von biogenen Treib- und Schmierstoffen entsprach
jedoch nicht den politischen Zielsetzungen: Aufgrund mangelnder
Akzeptanz und höherer Kosten haben sich diese noch nicht auf breiter
Basis durchgesetzt. AFC entwickelte daher in Kooperation mit einer
Kommunikationsagentur ein Markteinführungsprogramm mit dem Ziel, die
Akzeptanz in der Zielgruppe zu steigern (AFC-Projekt 2150).
Konzeptionelle Weiterentwicklung eines regionalen Herkunfts- und Qualitätszeichens für Rind- und Schweinefleisch
Ein im Jahr 1989 von einem Landesministerium eingeführtes
Herkunfts- und Qualitätszeichens (HQZ) diente dazu, Absatz- und
Marktchancen von Agrarprodukten aus dem entsprechenden Bundesland zu
unterstützen. Durch einzelne Fleischskandale wurde die Reputation des
HQZ jedoch in Frage gestellt. AFC überprüfte daher das
Gütesiegel-Programm und erarbeitete Empfehlungen zu seiner
konzeptionellen Weiterentwicklung (AFC-Projekt 2261).
Machbarkeitsstudie Frühkartoffelstraße
Die Vorderpfalz ist das größte zusammenhängende Gemüseanbaugebiet
Deutschlands - begünstigt durch gute Böden, sehr günstiges Klima und
durch einen leistungsfähigen Beregnungsverband. Eine besondere Bekanntheit kommt der Pfalz als
wichtigstes Anbaugebiet von Frühkartoffeln zu, das ca. 4.000 ha umfasst -
neben 3.000 ha Normalware. Die angrenzenden Weinbau- und Obstbaugebiete
runden das Bild ab. AFC bewertete in einer umfassenden Bestandaufnahme
Chancen und potentielle Risiken des Gesamtprojekts "Themenstraße"
hinsichtlich des touristischen Mehrwerts und der zu erwartenden
Vermakrtungschancen (AFC-Projekt 2393).
Handelsbefragung Regionalprodukte
Für den Lebensmitteleinzelhandel und das
Lebensmittelhandwerk war das Potenzial der Vermarktung von
Nahrungsmitteln aus der Region und
regionalen Spezialitäten lange Zeit weitgehend unerschlossen. AFC
entwickelte daher einen umfassenden Argumentationsleitfaden für
regionale
Vermarktungskonzepte, um die Vermarktungschancen dieser Produkte zu
steigern
(AFC-Projekt 2495).
Regionale Vermarktung und regionaler Tourismus
Im Auftrag eines Landesministerium für Landwirtschaft, Naturschutz
und Umwelt und in Zusammenarbeit mit einer Spitzenorganisation der
deutschen Agrarwirtschaft führte AFC einen Workshop zum Thema "Straße
der Blumen" durch. Ziel war es, den Absatz von gartenbaulichen und
landwirtschaftlichen Produkten zu fördern sowie gartenbauliche und
gastronomische Betriebe als touristische Anziehungspunkte zu stärken
(AFC-Projekt 2616).
Marketingkonzeption Fleischrinder
Die CMA führte regionale Projekte mit Länderpartnern,
landwirtschaftlichen Erzeugern, Verarbeitung und dem Handel mit dem Ziel
durch, Entwicklung und Umsetzung von Marketingkonzepten zur Steigerung
des Absatzes von heimischen Agrarprodukten zu fördern. Im Rahmen dieses
Gesamtprogramms wurde AFC beauftragt, ein Vermarktungskonzept für
Fleischrinder zu erstellen, das konkrete Ergebnisse und
Handlungsempfehlungen im Bezug auf mögliche Vertriebswege und
potenzielle Marktpartner aufzeigt (AFC-Projekt 2774).
Strategieberatung zur Auslandsmarktbearbeitung bei einem führenden Fachverlag
Ein führender Fachverlag konnte die Zahl der Anzeigenkunden seiner
Fachzeitschrift im polnischsprachigen Raum bedeutend steigern, wodurch
sich jedoch das Erscheinungsbild der Zeitschrift und die
Abonnentenbindung negativ veränderte. Vor diesem Hintergrund
analysierte AFC zukünftige Marktstrategien und Handlungsoptionen für den
Verlag (AFC-Projekt 3084).
Organisation und Durchführung von regionalen Informationsveranstaltungen zum Ökologischen Landbau
Im Rahmen des Bundesprogramms "Ökologischer Landbau" war es erklärtes
Ziel der deutschen Agrarpolitik, Landwirte bei der Umstellung auf
ökologische Landwirtschaft zu unterstützen. Anhand von regionalen
Informationsveranstaltungen sollten Landwirten und Interessierten die
Gelegenheit gegeben werden, sich über produktionstechnische, ökonomische
und organisatorische Konsequenzen einer Umstellung zu informieren und
sich mit regionalen Akteuren des ökologischen Landbaus auszutauschen.
Vor diesem Hintergrund wurde AFC beauftragt, die hierzu erforderlichen
Seminare inhaltlich und konzeptionell zu gestalten und durchzuführen
(AFC-Projekt 2334).